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Studienleitung

Dr. Kathrin S. Kürzinger
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Kirche – Arbeit – Wirtschaft

Presseschau

In diesem Bereich der Website finden Sie aktuelle Artikel zu den Themen „Arbeit“ und „Wirtschaft“. Die Presseschau wird redaktionell von dem freien Journalisten und Theologen Ralf Thomas Müller betreut, der auch verantwortlicher Redakteur für die Gastbeiträge auf diese Website ist.

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"Der Wirtschaftsnobelpreis und die Gewinner"

Mit der Verleihung des sogenannten Wirtschaftsnobelpreises 2019 an eine Armutsforscherin und zwei -forscher beschäftigt sich Stephan Kaufmann in der „Frankfurter Rundschau“. Der Autor für Wirtschaftsfragen sieht in der Vergabe ein politisches Statement, nachdem man lange Jahre davon ausgegangen sei, das sich Armut durch Wirtschaftswachstum und marktwirtschaftliche Reformen von selbst erledige.


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„Grundrecht, nicht Sonderrolle“

Berufliche Anforderungen im kirchlichen Raum dürfen nach Ansicht von Professor Dr. Michael Germann nicht ohne Rücksicht auf das Selbstverständnis der Religionsgemeinschaften definiert werden. Er lehnt es ab, sie ausschließlich der ökonomischen Logik des Arbeitsrechts zu unterwerfen. Der Jurist nimmt im Monatsmagazin „Zeitzeichen“ zu den Diskussionen rund um das kirchliche Arbeitsrecht Stellung.


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„Flexi-Feiertage einführen?“

Soll ein Feiertag an jedem beliebigen Tag als persönlicher Feiertag genommen werden können? Ein neues Gesetz in Österreich ermöglicht Karfreitag auch an anderen Tagen als freien Tag zu nehmen. In einem Pro und Contra der Zeitschrift „Publik-Forum“ tauschen der Arbeitsrechtler Martin Risak und die Vizepräsidentin der evangelischen Synode in Österreich Gisela Malekpour Argumente dazu aus.


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"Ein Marshallplan mit Afrika?"

Mit der Zukunft Afrikas beschäftigt sich ein Bericht von Professor Dr. Eckhard Freyer (Bonn) in einem Blog für die Inter-Religiöse Bibliothek (IRB). Er bezieht sich zunächst auf Thesen von Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate zu Afrika und einer drohenden Völkerwanderung, um dann einen Bogen zu schlagen zum vorgestellten Marshallplan mit Afrika und zum Projekt „Desertec“, Solarstrom aus der Wüste.


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„Homeoffice - in Socken zum Job“

Mit dem Thema Homeoffice beschäftigt sich der Berliner Hauptstadt-Korrespondent Tobias Peter in der „Frankfurter Rundschau“. Er tut dies vor dem Hintergrund eines Gesetzesentwurfs aus dem Bundesarbeitsministerium. Das Gesetz soll allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen Rechtsanspruch dazu verschaffen, wenn dies aufgrund der Arbeit möglich ist.


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„Viel Arbeit, wenig Rente: darf das sein?“

„Selbst nach 35 Jahren harter Arbeit schlittern diese Menschen hierzulande in die Altersarmut“, heißt es in einem Beitrag der „Deutschen Welle“ zur Diskussion um die Grundrente für Männer und Frauen mit niedrig entlohntem Vollzeitjob in Deutschland. Wer 35 Jahre lang gearbeitet habe und dabei nur den Mindestlohn bekommt, den erwarte laut Arbeitsministerium eine Rente von 517 Euro pro Monat.


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"Wer profitiert wirklich vom deutschen Dauerboom?"

Den aktuellen Verteilungsbericht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) stellt „Spiegel-Online“ mit ausgewählten Zahlen und Grafiken vor. Gefragt wird, bei wem der Wohlstand angesichts eines Dauerbooms ankommt. Und obwohl die sogenannte Lohnquote in den vergangenen Jahren wieder gestiegen ist, zeigt sich, dass zum Beispiel die Ungleichheit bei Frauen und Männern groß bleibt.


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„TTIPs für die ganze Welt“

Schwerwiegende Folgen erwartet Wolfgang Kessler in „Publik-Forum" von „TTIP light“ als Reaktion der Europäischen Union (EU) gegen den Protektionismus von US-Präsident Donald Trump. Ein Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU sei unter Dach und Fach, eines mit lateinamerikanischen Staaten kurz vor dem Abschluss.


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„Brauchen wir mehr verkaufsoffene Sonntage in NRW?“

In einem „Pro und Contra“ widmen sich Redakteure der „Rheinischen Post“ dem Thema mehr verkaufsoffene Sonntage in Nordrhein-Westfalen. Anlass sind die Pläne der NRW-Landesregierung die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage von vier auf acht in einem Jahr zu verdoppeln. Außerdem sollen Geschäfte an Samstagen unbegrenzt bis 24 Uhr öffnen dürfen.


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„Geiz macht arm“

Mit Lohngerechtigkeit angesichts vieler Jobs im Dienstleistungssektor setzt sich Wirtschaftsredakteur Alexander Hagelüken in einem Essay der „Süddeutschen Zeitung“ auseinander. Während der Ökonom Jean Fourastié 1949 die Dienstleistungsgesellschaft positiv beschrieben habe, zeige sich heute, dass sie für viele Arbeit zum Niedriglohn bedeute. Der Autor sieht Verbraucher und Politik in der Pflicht.


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„Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“

"Sexismus ist ein Werkzeug, mit dem Männer ihre Macht sichern", sagt Sozialpsychologin Dr. Charlotte Diehl im Interview mit „Zeit-Online“. Arbeitgeber bedachten meistens nicht, dass ihre Firmen auch ökonomisch unter Sexismus am Arbeitsplatz leiden.


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„Wie stark engagieren sich Betriebe bei der Qualifizierung von Migranten?“

Können Angebote der Betriebe zur Aus- und Weiterbildung von Migrantinnen und Migranten helfen, den Fachkräftebedarf zu decken? Wie gehen die Firmen mit einem Mehraufwand durch mangelnde Deutschkenntnisse, Qualifikationsdefizite und rechtliche Hürden um? Das IAB-Forum stellt eine aktuelle Untersuchung dazu vor.


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"Das Ende der Leistungsgesellschaft"

Im Gegensatz zu den frühen Jahren der Bundesrepublik Deutschland sei es heute fast nicht mehr möglich Wohlstand durch Arbeit zu erreichen. Heute könne man kaum noch Vermögen aufbauen, ohne zu erben, heißt es in einem Artikel von Sören Götz auf „Zeit-Online“. Das niedrige Wirtschaftswachstum mehre nur das Vermögen der oberen Schichten.


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„Der Einzelne kann wenig machen“

Die Arbeitswelt sei insgesamt flexibler geworden und „atypische Beschäftigungsformen“ wie Solo-Selbstständigkeit, Leiharbeit und Befristung seien ein Teil davon, sagt Lena Hünefeld im Interview mit der Wochenzeitung „Der Freitag“. Für die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund ist die wichtige Frage, wie Flexibilisierung gestaltet wird.


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„Schützt den Sonntag!“

Die Kampagne der Warenhäuser für mehr verkaufsoffene Sonntage ist nach Ansicht von Wolfgang Kessler gefährlich für Beschäftigte, die Gesellschaft und sogar den Handel. „Noch flexiblere Arbeitszeiten, noch mehr Kommerz-Getriebe auch am Sonntag wird dafür sorgen, dass noch mehr Menschen flexibel aneinander vorbeileben“, schreibt der Wirtschaftspublizist in seiner Kolumne für „Publik-Forum“.


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„Kompliziert und mit Streitpotential“

Im Grundsatz können sich Verfechter des Tarifeinheitsgesetzes durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes bestätigt fühlen. Zugleich forderte das Gericht Nachbesserungen für kleine Gewerkschaften. „Der Bundestag könnte nach der Wahl aber auch zum Schluss kommen, dass das Tarifeinheitsgesetz wenig bringt und nur Ärger macht – und es einfach wieder abschaffen“, meint Christian Rath in der „Taz“.


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Freier Sonntag für freie Bürger

„Der Sonntagsschutz trägt zum sozialen Frieden bei, befördert das Gemeinwohl und stärkt den Zusammenhalt.“ Das unterstreicht der "Evangelische Verband Kirche – Wirtschaft – Arbeitswelt" (KWA) in einer Pressemitteilung, die sich gegen Forderungen der Initiative „Selbstbestimmter Sonntag“ wendet. Sonntagsöffnungen seien kein wirksames Mittel, um Konkurrenzdruck durch den Online-Handel zu begegnen.


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„Befristet und schlecht dran“

Befristete Jobs seien heute ein Massenphänomen und dienten Arbeitgebern häufig als verlängerte Probezeit, erklärt Annelie Buntenbach in einem Beitrag für die „Frankfurter Rundschau“. Das Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sieht dabei besonders den öffentlichen Sektor in einer „unrühmlichen Rolle“. Dort seien 60 Prozent der Neuverträge befristet.


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Grundeinkommen: „Arbeitgeber der letzten Instanz“

Das bedingungslose Grundeinkommen erscheint wie die logische Antwort auf die ökonomische Entwicklung. Intelligente Computersysteme übernehmen immer mehr Aufgaben, die bislang von Menschen geleistet wurden. „Das bedingungslose Grundeinkommen ist keine geeignete Antwort auf die Probleme der Digitalisierung“, so aber Henning Meyer, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der London School of Economics.


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Eine düstere Warnung und die Antworten darauf

Eine Studie der Universität Oxford sorgt für Diskussionen: Geht den Menschen durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz die Arbeit aus? In der „Zeit“ hat sich ein Beitrag des Informatikers Manfred Broy und des Philosophen Richard David Precht mit diesem Szenario beschäftigt. Ein zweiter Artikel von Max Rauner nahm den Faden erneut auf.


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