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Dr. Kathrin S. Kürzinger
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Fachgespräch an der Akademie

Fördermöglichkeiten für Jugendliche mit schlechten Startchancen

Am 26. Juni 2012 hat die Akademie zu einem Austausch über Erfahrungen mit Qualifizierungspraktika für Jugendliche mit schlechten Startchancen eingeladen.

Foto: © the rock - Fotolia.com LupeFoto: © the rock - Fotolia.com

 

Aus Spanien und Griechenland erreichen uns alarmierende Zahlen: In der derzeitigen Wirtschaftskrise hat dort mehr als ein Drittel der Jugendlichen keine Arbeit. Aber auch in Deutschland ist jeder 10. Jugendliche ohne Arbeit – trotz einer positiven Entwicklung des Gesamt-Arbeitsmarkts. Häufig fehlen ihnen wichtige Voraussetzungen für eine Ausbildung. Ganz aktuell dazu bietet der am  22.6.2012 erschienene Bildungsbericht 2012 Informationen dazu. Im Hinblick auf die berufliche Bildung hält er fest, dass auch weiterhin einer großen Gruppe von Jugendlichen der direkte Übergang in eine Berufsausbildung nicht gelingt: "Von den Neuzugängen in die berufliche Bildung wechseln aber immer noch ca. 30% (bzw. 300.000) in das Übergangssystem. Sie bleiben eine Herausforderung für die Politik. Auch weitere strukturelle Probleme der Berufsausbildung wie hohe Vertragsauflösungsquoten, später Ausbildungsbeginn und regionale Passungsschwierigkeiten zwischen Ausbildungsabschlüssen und Arbeitsmarktbedarf werfen Fragen an die Politik auf" Um diese Jugendlichen mit schlechten Startchancen ging es bei einer Tagung an der Akademie:  

„Du kannst das!“
Erfahrungen mit Qualifizierungspraktika für Jugendliche mit schlechten Startchancen
Dienstag, 26. Juni 2012  

Wie müssen die Fördermaßnahmen aufeinander abgestimmt sein, damit sie die Startchancen der Jugendlichen verbessern? 
Im Mittelpunkt standen Fragen wie: „Wie können Betriebe, Maßnahmenträger, Berufskollegs und auch der Berufsschulreligionsunterricht Jugendlichen zu einem guten Start ins Berufsleben verhelfen? Wie müssten Arbeitsmarkt-, Schul- und Sozialpolitik aufeinander abgestimmt ein, damit sich diesen Jugendlichen nicht im „Niemandsland“ des Übergangssystems verlieren? Was können so unterschiedliche Partner wie Kirche und Wirtschaft miteinander für Jugendliche und junge Erwachsene ohne qualifizierten Schulabschluss tun?“  

Austausch zwischen Verantwortlichen aus der betrieblichen Ausbildung, der kirchlichen Jugendsozialpolitik und Verantwortlichen aus Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik
Das Fachgespräch brachte Verantwortliche aus der betrieblichen Ausbildung, der kirchlichen Jugendsozialarbeit sowie Fachleute aus berufsorientiertem Religionsunterricht und kommunaler Jugendhilfe zusammen mit Verantwortlichen aus Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik.

Die  einführenden Referate kamen von Dr. Joachim Gerd Ulrich vom Bundesinstitut für die Berufliche Bildung (bibb) und Ministerialdirigentin Dr. Beate Scheffler vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW.  

Ulrich war Leiter mehrerer BIBB-Forschungsvorhaben zur Entwicklung des Ausbildungsstellenmarktes. Aktuell gehören die Beobachtung der Bildungsmärkte und Untersuchungen zur Ausbildungsreife und Berufseignung von Jugendlichen zu seinen Aufgaben.

Die SPD-Politikerin Scheffler leitet im MSW die Abteilung 3, die für Berufliche Bildung und Integration zuständig ist. Während der schwierige Übergang von der Schule in die Berufswelt für Schülerinnen und Schüler mit schlechten Startchancen im Mittelpunkt des Vortrags von Ulrich stand, ging Scheffler bei ihrem Vortrag „Keinen auf dem Weg verlieren“, auf die Bildungspolitischen Herausforderungen ein.

Zwei Expertenrunden zu Einzelaspekten

Expertenrunde 1: Langzeitperspektiven für schwache Teilnehmer am Arbeitsmarkt
In zwei Expertenrunden ging es um Einzelaspekte. Zu Langzeitperspektiven für schwache Teilnehmer am Arbeitsmarkt nahmen Stellung Norbert Wichmann, beim Deutschen Gewerkschaftsbund NRW u. a. zuständig für Berufliche Bildung, Steffen Künn vom Forschungsinstitut Zukunft der Arbeit (IZA),  Ina Heythausen von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und Joachim Gerd Ulrich vom bibb.
Einen ausführlichen Bericht über diese Diskussion finden Sie hier.

Expertenrunde 2: Qualifizierungspraktika in Unternehmen 
Zu „Qualifizierungspraktika in Unternehmen“ äußerten sich u. a. Dr. Axel Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf, Michael Schmidt, Deutsche Post AG, Niederlassung BRIEF Duisburg, und Dr. Kordula Schlösser-Kost von der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).

Eine Tagung gemeinsam mit Kooperationspartnern, die sich im Bereich berufliche Ausbildung engagieren 
Die Tagung wurde gemeinsam mit dem Bonner evangelischen Institut für berufsorientierte Religionspädagogik (bibor), dem Referat Sozialethik beim Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und dem Pädagogisch-Theologischen Institut der EKiR ausgerichtet.  

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hbl / 29.06.2012



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