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Dr. Kathrin S. Kürzinger
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„Das Beste kommt noch“ – mit dem Thema (Un-)Ruhestand beschäftigt sich eine Tagung jetzt am Wochenende. Dr. Ilse Preiss und Harald Gruber gehören zum Referenten-Team – und haben für sich eine recht ungewöhnliche Entscheidung getroffen. Ein Interview.

Dr. Ilse Preiss und Harald Gruber. Foto: privat LupeDr. Ilse Preiss und Harald Gruber. Foto: privat

Das Ehepaar Dr. Ilse Preiss und Harald Gruber ist gerade dabei, eine „Akademie zur Bewahrung bedrohten Wissens und für ein besseres Miteinander" ins Leben rufen. Mit ihnen sprach die Öffentlichkeitsbeauftragte der Akademie, Hella Blum. 

Wie kommt man auf solch eine Idee – und was genau haben Sie vor?  

Dr. Ilse Preiss: Trendforscher sprechen ja schon seit längerem von einem „Back to the Basics“. Als gesellschaftlicher und ganz persönlicher Gegenentwurf zu entfremdender Schnelllebigkeit, Pseudo-Individualismus und medialer Belanglosigkeit rückt für immer mehr Menschen wieder verstärkt die Beschäftigung mit den Grundlagen unseres Daseins in den Mittelpunkt. Ernährung, Natur, handwerkliche Betätigung, aber auch Nachdenken über die künftige Gestaltung unseres Gemeinwesens - all dem wollen wir in kleinem beschaulichen Rahmen eine selbstverwaltete Plattform geben.  

Harald Gruber: Wir möchten also eine zukunftsorientierte und nach vielen Seiten offene Anlaufstelle schaffen für interessierte und interessante Menschen, denen es Freude macht, ihre Kenntnisse und Erfahrungen, aber auch ihre visionären Gedanken mit anderen zu teilen. In einem geschützten Rahmen und unter einem privaten Dach wollen wir gemeinsam Anregungen und Anleitungen erarbeiten, die dann in möglichst kreative und möglichst konkrete Projekte münden. Welche das dann einmal sein werden, können und sollen diejenigen entscheiden, die mitmachen und sich aktiv einbringen.    

Bedrohtes Wissen und ein besseres Miteinander - was kann man sich konkret darunter vorstellen?  

Dr. Ilse Preiss: Es sind vor allem die folgenden fünf Mega-Themen, an denen wir arbeiten möchten: Kreatives Gestalten, gesunde Selbstversorgung, ganzheitliche Lebensfreude, besinnliche Einkehr und gerechtes Teilen. Ob Handarbeit oder Erzählkunst, ob naturnahes Gärtnern, gemeinsames Kochen und Genießen, ob die Suche nach dem eigenen Ich oder soziales Engagement und bürgerschaftliche Verantwortung – wir denken, der Lehrplan einer solchen auf gegenseitigem Austausch basierenden Akademie dürfte ganz schön spannend werden.    

Im Tagungsflyer ist zu lesen, dass diese Akademie in einem alten Haus zwischen Mosel und Eifel seine Heimat finden soll. Wie viele Menschen sind es bereits, die beim Aufbau Ihres Projektes tatkräftig mithelfen?  

Harald Gruber: Derzeit sind wir eine gute Handvoll, die begeistert mit anpacken. Aber wir stehen ja noch ganz am Anfang. Der Zuspruch und das Interesse, das wir stets erhalten, wenn wir von unserer Idee erzählen, gibt uns jedoch Mut und Zuversicht. Einerseits stecken wir derzeit noch mitten in den Renovierungsarbeiten an unserem Haus, andererseits sind wir gerade dabei, einen Trägerverein zu gründen, um das Ganze auf eine möglichst tragfähige Basis zu stellen. Hier wie da braucht es einen langen Atem – und Menschen, auf die man sich verlassen kann. Weitere begeisterungsfähige Mithelferinnen und Mithelfer sind also herzlich willkommen.    

Das Haus soll z.B. für Kooperationsprojekte, Kurse und Gesprächsrunden offen stehen. Ist die Akademie also als Netzwerkprojekt gedacht?  

Dr. Ilse Preiss: Genau so ist es. Wir möchten Menschen miteinander in Kontakt bringen, die ein Interesse am gemeinsamen Mitdenken, Mitreden und Mitgestalten haben. Also kein öffentliches Seminarhaus mit ständigem Kommen und Gehen, sondern eine neue Form der gemeinschaftlich organisierten Bildungs- und Projektarbeit. Wenn dadurch unter unseren Mitgliedern neue Freundschaften und vielleicht sogar vertrauensvolle Wahlverwandtschaften heranwachsen – so wäre dies nur eine von vielen Nebenwirkungen, die wir uns langfristig von diesem Projekt erhoffen.     

Wenn jemand diesen Artikel liest und Interesse an dem Projekt hat. Was soll er machen?    

Harald Gruber: Am besten, er oder sie wartet nicht lange, sondern setzt sich direkt mit uns in Verbindung. Am schnellsten und einfachsten geht das heutzutage ja per E-Mail – schreiben Sie also bitte an:

post(at)haraldgruber.de
    

Zur Person:

Dr. Ilse Preiss und Harald Gruber
Beide Eheleute sind Jahrgang 1960 und ein Berufsleben lang engagiert journalistisch tätig. Im Jahr 2003 haben sie die gemeinnützige Comundialis-Stiftung gegründet. Sie initiiert und fördert Projekte im Bereich Entwicklungshilfe, Nachhaltigkeit, Bildung und Friedensarbeit.   

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Dr. Ilse Preiss/ Harald Gruber/ hbl / 05.11.2013



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